Zuzahlung
Zuzahlung
 







Die gesetzlichen Bestimmungen sind wie folgt:

 

Kinder und Jugendliche, die das 18.Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind von der Rezeptgebühr und der Zuzahlung befreit.

 

 

Erwachsene

Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung haben nach § 32 Absatz 2 in Verbindung mit § 61 Satz 3 SGB V zu den Kosten der Heilmittel eine Zuzahlung von zehn vom Hundert der Kosten sowie 10 EUR je Verordnung zu leisten, wenn sie das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben.

Die entsprechenden Zahlungen haben die LogopädInnen nach § 43 b SGB V einzuziehen und mit ihrem Vergütungsanspruch gegenüber der Krankenkasse zu verrechnen.


Hierin liegt ein gesetzlicher Inkassoauftrag, der die LeistungserbringerInnen zur Entgegennahme von Zahlungen nicht nur berechtigt, sondern auch verpflichtet.


Wichtig ist, dass dem Erfordernis einer gesonderten schriftlichen Zahlungsaufforderung besondere Bedeutung zukommt. Diese muss im Bedarfsfall der Krankenkasse nachgewiesen werden. Daraus, dass die schriftliche Zahlungsaufforderung gesondert erfolgen muss, folgt, dass sie nicht im unmittelbaren Zusammenhang mit der Erbringung der Leistung und einer dafür erteilten Rechnung stehen darf.

Zahlt der Versicherte trotz einer gesonderten schriftlichen Aufforderung durch den Leistungserbringer nicht, hat die Krankenkasse die Zahlung selbst einzuziehen und ggf. zwangsweise beizutreiben. Dies sieht § 43 b SGB V in Satz 2 vor.

 

Quelle: dbl (Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V

 

Zum Thema “Befreiungsausweis von der Zuzahlungspflicht” lassen Sie sich bitte von Ihrer Krankenkasse beraten.







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